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Cross-Selling

Modul: Crossselling

Um Crossselling an Shopware zu übermitteln wird das kostenpflichtige Modul Crossselling benötigt.

Überblick

Cross-Selling ermöglicht die Anzeige von Zubehör- und Ähnlichen Artikeln auf der Produktdetailseite in Shopware. Die Synchronisation erfolgt in Richtung WinLine → Shopware.

Es stehen zwei Varianten zur Verfügung:

  1. Manuelles Crossselling über Ersatzartikel: Jeder Artikel erhält einen Crossselling-Container-Artikel mit zugewiesenen Ersatzartikeln. Die Priorität bestimmt den Typ (1–99: Ähnliche Artikel, 100–199: Zubehör, 200–299: Beide).
  2. Dynamisches Crossselling über Zusatzfelder und Tags: Artikel werden automatisch anhand von Produktgruppen zugeordnet. Vereinfachte Pflege ohne manuelle Zuweisung pro Artikel.

Workflow

Manuelles Crossselling

  1. Einen Artikel „Crossselling” in der WinLine anlegen (einmalig, dient als Container)
  2. Den Crossselling-Artikel als Ersatzartikel dem gewünschten Produkt zuweisen
  3. Im Crossselling-Artikel die gewünschten Crossselling-Produkte als Ersatzartikel hinzufügen
  4. Priorität setzen (bestimmt den Crossselling-Typ)
  5. Sync syncCross (Cross-Artikel) starten
  6. Ergebnis auf der Produktdetailseite im Shop prüfen

Dynamisches Crossselling

  1. Feature-Flag DYNAMIC_CROSS_SELLING = True in der config.ini setzen
  2. Zusatzfelder für Gruppenzugehörigkeit und Anzeige konfigurieren
  3. Artikel in der WinLine den gewünschten Gruppen zuweisen
  4. Sync starten
  5. Ergebnis im Shop prüfen

Cross-Selling Anzeige in Shopware

Für den Bereich Cross-Selling können über die Schnittstelle Zubehör-und Ähnliche-Artikel zugewiesen werden. Diese tauchen jeweils direkt unter dem Artikel auf. image

Cross-Selling per Ähnliche Artikel

Im Block [CROSS] kann mit dem Wert “crossselling_aktiv=True/False” diese Funktion ein- und ausgeschaltet werden.

Zur Einrichtung in der WinLine

Einmalig muss ein Artikel „Crossselling“ angelegt werden.

image

Den Crossselling-Artikel als Ersatzartikel zuweisen

Erklärung: Der Crossselling-Artikel dient lediglich als Container für die jeweils gewünschten Crossselling-Artikel

image

Prioritäten–Steuerung „Ähnliche Artikel“ und Zubehör-Artikel“

  • Priorität 1 - 99 = Ähnliche Artikel
  • Priorität 100 - 199 = Zubehör-Artikel
  • Priorität 200 - 299 = Ähnliche & Zubehör-Artikel image

Dynamisches Crossselling / Zusatzfelder

Es ist auch möglich, Zusatzfelder in der Winline zu definieren, die Produkten die Möglichkeit gibt, Teil einer dynamischen Produktgruppe zu sein und welche Produktgruppe bei dem jeweiligen Artikel angezeigt wird. Die Schnittstelle erzeugt fuer die Werte aus der Gruppen-Zuordnung Shopware-Tags und ordnet diese Tags dem Artikel zu. Die dynamischen Produktgruppen filtern exakt auf diese Tags. Der Vorteil ist eine vereinfachte Pflege der Stammdaten, da nicht jeder Artikel eine manuelle Zuweisung der Cross-Sellingartikel benötigt.

image

In der config.ini kann das Feature DYNAMIC_CROSS_SELLING aktiviert und mit den Werten in dem Block [DYNACROSS] konfiguriert werden.

Feature-Flag

Das Feature ist standardmäßig deaktiviert (DYNAMIC_CROSS_SELLING = False in [FEATURES]) und muss explizit aktiviert werden.

Die Standardwerte sind hier:

cross_name = Unsere Vorschläge
cross_name_feld = C228_Zusatzfeld28
cross_gruppe_feld = C229_Zusatzfeld29
cross_anzeige_feld = C230_Zusatzfeld30
cross_trennzeichen = ,
sort_by = cheapestPrice (mögliche Werte: cheapestPrice / name / releaseDate)
sort_direction = ASC (mögliche Werte: ASC / DESC)

cross_gruppe_feld, cross_anzeige_feld und optional cross_name_feld koennen mehrere Werte enthalten. Die Werte werden am cross_trennzeichen getrennt. Dadurch kann ein Artikel mehreren dynamischen Produktgruppen angehoeren und mehrere Cross-Selling-Bereiche anzeigen. Aus den Werten von cross_gruppe_feld werden Shopware-Tags erzeugt und dem Artikel zugeordnet; die Produktgruppen filtern auf tags.id statt per Textsuche auf dem Zusatzfeld. Die Anzeigenamen werden positionsgleich aus cross_name_feld gelesen; fehlt ein Name, wird cross_name verwendet. Auch cross_name kann als getrennte Liste gepflegt werden, muss es aber nicht. Ein einzelner Wert gilt fuer alle fehlenden Anzeigenamen. Der Start-Sync legt ein Custom-Field-Set fuer dynamische Produktgruppen an, damit die Schnittstellen-Markierungen im Shopware-Backend sichtbar sind. Die sichtbaren Marker verwenden technische Namen speziell fuer dynamische Produktgruppen, um Kollisionen mit vorhandenen Custom Fields zu vermeiden.

Der normale Artikelsync loescht keine bestehenden Cross-Sellings oder dynamischen Produktgruppen in Shopware. Manuell gepflegte Cross-Sellings bleiben dadurch erhalten. Zum bewussten Bereinigen von Schnittstellen-Cross-Sellings steht der separate Wartungsbefehl ess.exe clearCrossSellings zur Verfuegung. Dynamische Produktgruppen der Schnittstelle koennen mit ess.exe clearDynamicProductGroups bereinigt werden. Beide Befehle orientieren sich an Markierungen in Shopware, nicht an WinLine-Daten.